Der Wessobrunner Kreis beteiligt sich an einem Wettbewerb zum Nachhaltigen Bauen .

Mit dem Vorschlag:

"Familiengerechte Wohnungen statt Einfamilienhäuser"

leisten wir einen Beitrag für die Gesellschaft, um Alternativen zur bevorzugtesten Art des Wohnens in Deutschland, dem freistehenden Einfamilienhaus auf einem 500 m² - Grundstück, zu bieten.

Wir bearbeiten Konzepte des verdichteten Wohnungsbaus, mit denen wir nachweisen, dass ein großer Teil des von Einzel-und Doppelhäusern beanspruchten Baulandes eingespart werden kann. Wir fordern, in Mehrfamilienhäusern Wohnungen anzubieten, die Einfamilienhaus-Qualitäten besitzen, wie z.B. durch einen großzügigen Freiraum mit bepflanzter bis bewaldeter Fläche, Hobbyräume, Hauswirtschafträume, Home-Offices, etc.   So soll es bauwilligen Familien ermöglicht werden, das Pendeln zwischen Stadt und Land zu vermeiden und in Stadtnähe  die selbe Lebensqualität genießen zu können, wie sonst in Einfamilienhaus-Gebieten im ferneren Umland.   

Das ideale Wohnen der deutschen Familie: Freistehendes Haus, 140 m² Wohnfläche, Grundstück nur 500 m². 

4 Häuser auf Grundstücken die für die Abstandsflächen genügen, nur noch 325 m² je Haus.

Einsparung: 35%!

Es geht auch mit weniger Grundstücksbedarf: Statt auf 2000 m² werden die 4 Häuser gestapelt, das ergibt 4 Wohnungen mit Einfamilienhaus-Qualität auf einem 685 m² Grundstück! 

Einsparung: 66%!

Das Projekt wird im Rahmen von #Tatenfuermorgen und dem Fonds für Nachhaltigkeitskultur vom Bundeskanzleramt gefördert. Das Ergebnis wird in Form einer Broschüre wird deutschlandweit veröffentlicht.

Der Wessobrunner Kreis wird dazu ab Herbst 2019 eine Broschüre herausgeben und Ausstellungen und Vorträge bei Gemeinden und anderen Institutionen halten.

 

Ich freue mich, dass Christiane Lottmann und ich den Wessobrunner Kreis zur Teilnahme an diesem Wettbewerb gewinnen konnten, und dass die Jury bei der GIZ  unseren Beitrag  zur Ausarbeitung vorgeschlagen hat.  Voraussichtlich werden neun unserer Mitglieder Konzepte zum Thema Einsparung von Bauland  aus  unter-schiedlichen Aspekten des Themas  liefern. Man kann gespannt sein!

Zweifamilien-Passivhaus in Massivholz-Bauweise

Die Besonderheit dieses Passiv - Zweifamilienhauses, dessen Planung unter Mitwirkung meiner Kollegin Christiane Lottmann  entstanden ist, besteht in seiner späteren Wandelbarkeit: Jetzt befindet sich im Obergeschoss eine kleine Einliegerwohnung mit eigenem Zugang über eine Außentreppe, wenn später die Kinder selbstständig sind, kann das ganze Obergeschoss zu einer großen getrennten Wohnung umgewandelt werden.

 

Darin liegt eine Form von "sozialer Nachhaltigkeit", weil die Bewohner nach einer Verkleinerung der Familie die Gegend und ihre nahen sozialen Beziehungen nicht aufgeben müssen.

 

Der Massivholzbau stallt die optimale Form des ökologischen Bauens dar, der Energieaufwand zum Bau kann kaum geringer gehalten werden. 

 

Der thermische Wert des Passivhauses liegt bei 11 kWh/m² a. Die Beheizung erfolgt durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, deren Strombedarf über die PV-Anlage mehr als erforderlcih gedeckt werden kann.

 

Der Rohbau des Massivholzhauses wurde ab 29.3.19 innerhalb einer Woche aufgestellt. Bis Ende August 19 wird das Haus bezugsfertig sein.  

Modell einer Wohnanlage Nähe Starnberger See Januar 2014

Letzte Aktualisierung: 8.5.19


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